Bericht zur Familienfahrt ins Zillertal
Für uns gabs Kaiserwetter im Zillertal
Wie jedes Jahr stand für die muntere Ski-Gruppe, nachdem man sich ein paar Tage vom Silvestertrubel erholt hatte, die Reise in die österreichischen Alpen an. Auch diesmal begann die Reise traditionsgemäß mit der Frage: „Fahren wir über Stuttgart oder über Nürnberg?“ Alle Navigationsgeräte führten die Gruppe schließlich zuverlässig zum Zielort, der in diesem Jahr erstmals Zell am Ziller hieß und nicht wie in den Jahren zuvor Leogang. Da das Leoganger Hotel „Zum Bäckerwirt“ in dieser Saison geschlossen hatte, mussten Andrea und Tobias Daum die Reise neu organisieren. Untergebracht war die Gruppe diesmal im Gasthaus Zellerstuben, mitten im zentralen Skiort des Zillertals.
In Zillertal lag bei der Ankunft relativ wenig Schnee, die Berge ringsherum präsentierten sich jedoch, wie auch die bereits zu sehende Talabfahrt in einem strahlenden Weiß, ein gutes Vorzeichen für die rund 1500 Meter höher liegenden Pisten. Der erste Eindruck sollte sich dann am ersten Skitag bewahrheiten, dank knackiger Temperaturen von bis zu minus 18 Grad blieb der Schnee gefroren und die Pisten über die gesamten Skitage optimal. Mit einer zusätzlichen Thermoschicht ausgerüstet und einer kräftigen Suppe auf der Alm am Mittag machten sich die rund 35 Ski- und Snowboardbegeisterten daran, das Skigebiet des Zillertals zu erkunden, zu dem neben der Zillertal Arena auch Fügen, Mayrhofen und der Hintertuxer Gletscher gehören. Damit waren über 500 Pistenkilometer für die Truppe zugänglich und entweder mit dem Skibus oder mit der Bahn beziehungsweise dem Auto leicht erreichbar.
Die Zillertal Arena, das größte zusammenhängende Skigebiet der Region und gleichzeitig das zentralste, war mit dem Skibus in wenigen Minuten erreicht. Von dort ging es per Verbindungslift flott weiter nach Gerlos bis nach Krimml. Trotz der beeindruckenden Größe der Arena fanden sich Familien, Jugendliche und Freundesgruppen immer wieder – mal geplant, mal zufällig – auf den Pisten oder an der Hütte zusammen, um gemeinsam auf das Kaiserwetter anzustoßen.
Besonders groß war die Freude über die neu dazugestoßenen Wintersportler*innen: Einige von ihnen standen zum allerersten Mal auf Skiern und nutzten die Gelegenheit, bei einer kooperierenden Skischule ihre ersten Schwünge zu erlernen.
Wie jedes Jahr fand auch wieder ein ganztäglicher Wettbewerb statt, in dem es darum ging, die meisten Pistenkilometer zu fahren. Andre Hummel, nach einigen jahren zur großen Freude wieder dabei, siegte mit insgesamt 85 Pistenkilometern. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Gruppe sich seit der Unterbrechung während der Corona-Epidemie erneut vergrößert hat. Aus diesem Grund blickt der Verein zuversichtlich auf das neue Jahr und einer weiteren Schneesportfahrt in die weißen Alpen Österreichs.
Andrea & Tobias